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Top-Qualität beim Gelenkersatz

EndoProthetikZentrum des Krankenhauses Bad Arolsen zertifiziert

Bad Arolsen. Eine überdurchschnittliche Behandlungsqualität beim Einsatz von künstlichen Gelenken haben unabhängige Experten dem Krankenhaus Bad Arolsen bescheinigt. Dafür erhielt das EndoProthetikZentrum (EPZ) des Krankenhauses kürzlich das Zertifikat der bundesweiten Initiative EndoCert. Dieses wird nur Zentren verliehen, die ein hohes Maß an Kompetenz, Spezialisierung und Erfahrung im Bereich der Endoprothetik nachweisen können. Das Krankenhaus Bad Arolsen ist schon lange auf die Implantation von künstlichen Gelenken spezialisiert: Seit mehr als 20 Jahren erfolgen dort gelenkersetzende Operationen. Inzwischen setzt das Team des EndoProthetikZentrums jährlich bis zu 300 Hüft-, Knie- und Schultergelenke ein.

In der Regel ist ein Gelenkverschleiß (Arthrose) im fortgeschrittenen Stadium der Grund für die Implantation einer Endoprothese: Der Knorpel, der im Gelenk als Stoßdämpfer und Gleitlager wirkt, ist so stark abgenutzt, dass schließlich Knochen auf Knochen reibt. Dies führt zu Schmerzen und einer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit bis hin zur Versteifung. Für den Einsatz von Hüftgelenksprothesen kann es neben der Arthrose noch einen weiteren Grund geben: Bei einem gelenknahen Bruch des Oberschenkels ist ein künstliches Hüftgelenk oft das Mittel der Wahl, um die Patienten möglichst schnell wieder zu mobilisieren.

Anders als bei einem Oberschenkelhalsbruch ist der Einsatz eines künstlichen Gelenks wegen Gelenkverschleiß planbar. Dr. Peter Wotzlaw, Chefarzt Chirurgie im Krankenhaus Bad Arolsen, betont, dass vor der Implantation eines künstlichen Gelenks andere Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sein sollten. Spätestens, wenn der Knorpelabrieb bis auf die Knochen reiche und eine fortgeschrittene Arthrose vorliege, sei allerdings in der Regel die Implantation einer Endoprothese angezeigt. „Dann sind die Schmerzen meist so stark ausgeprägt, dass die Lebensqualität des Patienten deutlich eingeschränkt ist“, sagt der Unfallchirurg und Orthopäde.

Wichtig für den Einsatz einer Gelenk-Endoprothese ist neben der exakten Passform und dem implantierten Material vor allem die Erfahrung des Operateurs. Die Chirurgen im EPZ des Bad Arolser Krankenhauses haben langjährige Erfahrung mit der Implantation von künstlichen Gelenken. Die drei Hauptoperateure - Chefarzt Dr. Wotzlaw, Oberärztin Cornelia Klute-Pfitzner und der am Krankenhaus tätige Orthopäde Dr. Dieter Krackrügge - führen jeweils mindestens 50 Protheseneingriffe im Jahr durch. Dies ist eine der Voraussetzungen, um als Endoprothesenzentrum nach den strengen Richtlinien von EndoCert zertifiziert zu werden. Außerdem muss das Team beispielsweise die interdisziplinäre Zusammenarbeit nachweisen, Fortbildungen sind für alle beteiligten Mitarbeiter obligatorisch und das Zentrum muss sich verpflichten, die Behandlungsverläufe- und ergebnisse in einem bundesweiten Register zu dokumentieren.

Der Zertifizierung ging eine umfangreiche Vorbereitung voraus, berichtet Frank Günther, OP-Manager im Krankenhaus Bad Arolsen und Koordinator des EPZ. Die Arbeit hat sich gelohnt: Die Prüfer attestierten dem EPZ im Krankenhaus Bad Arolsen eine überdurchschnittlich hohe Behandlungsqualität und ein ausgesprochen großes Engagement der Mitarbeiter über alle Berufsgruppen hinweg.

Die gute Zusammenarbeit innerhalb eines eingespielten Teams aus verschiedenen Berufsgruppen nennt auch Krankenhaus-Geschäftsführer Dr. Günter Peters als einen der Erfolgsfaktoren. Dank des Zertifikats könnten die Patienten nun erkennen, dass das EPZ in Bad Arolsen den hohen Anforderungen eines Kriterienkatalogs genügt, der von medizinischen Experten und Fachgesellschaften entwickelt wurde. Das Zertifikat ist auch für die gesamte Gesundheit Nordhessen (GNH) von hoher Bedeutung, so Dr. Peters, da es sich um den ersten Endoprothetik-Schwerpunkt innerhalb der Klinikgruppe handelt, der zertifiziert worden ist und seine Expertise innerhalb der GNH zur Verfügung stellt.

Nach dem Ausscheiden von Dr. Wotzlaw, der Ende April 2018 in den Ruhestand geht, ist eine nahtlose Nachfolge gesichert: Als neuer Chefarzt für Chirurgie kommt am 1. Mai Dr. Frank Raible nach Bad Arolsen, zu dessen Schwerpunkten ebenfalls die Endoprothetik zählt. Er war acht Jahre an der Orthopädischen Klinik in Hessisch Lichtenau tätig, davon fünf Jahre als Hauptoperateur für den Gelenkersatz. Jährlich hat Dr. Raible dort mehr als 300 Hüft- und Kniegelenksprothesen eingesetzt. 
 

 
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